UnAuf in Ungarn

Ungarn im Fokus und am Scheideweg. Pressefreiheit und Demokratie:
Redaktions-Reise der UnAufgefordert nach Ungarn im Oktober 2011.

Ein Projekt des Freundeskreises der UnAufgefordert e.V. mit großzügiger Unterstützung der Friede Springer Stiftung, der Humboldt-Universitätsgesellschaft, der Stiftung Presse-Haus NRZ, netzwerk recherche e.V., Reporter ohne Grenzen e.V. und der WIWEX GmbH.

Nicht nur in Ungarn müssen sich junge Nachwuchsjournalisten zu den neuen Mediengesetzen positionieren. Auch in den europäischen Partnerländern sind junge Journalisten gefordert, sich mit den Auswirkungen dieser Entwicklung für ihre Arbeit auseinanderzusetzen.

Ganz besonders trifft dies für die Studentenzeitung UnAufgefordert zu. Die UnAufgefordert entstand im Wendeherbst 1989 als erste freie Zeitung der ehemaligen DDR: aus dem Wunsch von DDR Bürgern nach einer freien Presse. Zum ersten Mal erschien sie am 17. November 1989 – nur wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer.

2008 und 2009 waren Redakteurinnen und Redakteure im Rahmen eines vom DAAD geförderten Austausches in Ungarn, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen ungarischer Studierendenzeitungen Erfahrungen auszutauschen und ein gemeinsames Online-blog zu produzieren

Diesen Dialog galt es gerade jetzt, angesichts der politischen Veränderungen in Ungarn, vor dem Hintergrund des neuen Mediengesetzes und der neuen Verfassung in Ungarn aufzugreifen und zu intensivieren.

Der Freundeskreis der UnAufgefordert e.V. brachte deshalb im Oktober 2011 Studierende und Nachwuchsjournalisten aus Budapest, Debrecen, Szeged und Berlin für 10 Tage zusammen. Um einen Dialog und Austausch über die journalistische Arbeit in ihren Ländern zu ermöglichen und zu recherchieren, wie sich das neue Mediengesetz auf die journalistische Arbeit in Ungarn auswirkt – mit besonderem Fokus auf die Arbeit der studentisches Presse.

Die Recherche-Ergebnisse wurden in der Sondernummer der UnAufgefordert 204 und im neu gestalteten UnAuf-Blog veröffentlicht.

Der Freundeskreis der UnAufgefordert dankt herzlich seinen Partnern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben:

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